Samstag, 25. Oktober 2014

Wenn einem das Essen nicht mehr schmeckt....

.... hat entweder ein Mensch am Herd nicht seine ganze Kunst wirken lassen.... oder man hat noch ganz andere Symptome und die Galle vermiest einem so Einiges was mit Essen zu tun hat. Das fängt schon beim Einkaufen an.

Ist man dieses fiese Ding endlich los, macht zumindest das Einkaufen wieder Freude. Ganz allmählich auch das Kochen und Essen.
Ihr seht es geht langsam aufwärts hier.

Heute gab es Schneebällchen mit Wurzelgemüse.
Geschmack ganz nett, aber ausbaufähig, also nichts zum Posten. Optisch rot, rot, rot.
Denn die gute rote Beete war mit drin.
Zum ersten Mal nahm ich nicht die fertig abgepackte, sondern die "Echten" mit Schale dran. Geschmacklich finde ich liegen zwischen den Beiden Welten. Also Leute, es lohnt sich, sich die Mühe zu machen.

Wer also an der Galle leidet, oder diese entfernt hat, dem sei gesagt, dass die rote Beete hier ein super gesundes Gemüse ist, dass der Leber und der Galle hilft. Das bewirkt ein sekundärer Pflanzenstoff, das Betain.

Wer demnächst in den Novemberblues verfallen möchte, Stopp. Die Rote Beete wirkt stimmungsaufhellend. Dazu noch ein Spaziergang an der frischen Luft und man hat genug Licht getankt. Hier ist es wieder das Betain in der Roten Beete, das unseren Serotoninspiegel wieder auffüllt. Und dieses Gemüse hat noch so einiges anderes zu bieten.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Freitag, 3. Oktober 2014

Auf Jungfernfahrt am 13.09.2014

Dem Reisebus seine erste Fahrt und wir mittendrin. Total chic sind wir durch die Landschaft gezogen.
Am Ziel, dem Mannheimer Luisenpark, stellten wir fest, dass die Mannemer gegen die Saarbrigger spielen. Fußball. Polizei überall, sogar zu Pferd. Eine Karavane an Saarbrigger Fans wurde zum Stadion geleitet. 
Hier an dieser Stelle muss erwähnt werden, dass der Luisenpark neben dem Fußballstadion liegt. 
Wessen Idee war das denn? Fehlkonstruktion....
Ein Hochzeitspaar im Luisenpark und nebenan Fußballfans, na das passt.... 
Wir zogen mit dem Reisebus ab Richtung Speyer. Irgendwann wollten wir auch wieder zu Hause ankommen.
Neues Ziel....neues Glück!
Ab zum Technik Museum.










Guckuck....ich hüpfe mal schnell durch das Bild Mama






Im Technik Museum gibt es nicht nur Autos zu bestaunen, auch Motorräder, alte Feuerwehrautos, Dinge aus der Raumfahrt, Flugzeuge etc....... Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in einem U-boot. Das war aufregend!
Auch das Essen war ganz angenehm. Der Wurstsalat mit Pommes gut und vor allem so reichlich, dass ich den gar nicht geschafft hatte.
In die Stadt hatten wir es zeitlich nicht mehr geschafft, was ich nur ein wenig bedauert hatte, denn wie ihr sehen könnt, bin ich jedenfalls gegen Ende doch ein wenig müde......

Dienstag, 30. September 2014

Da steh ich unterm Baum und pflücke einen Traum

Schön wäre es, aber es waren "nur" Walnüsse. ;o))



Seit 2 Jahren könnte ich eigentlich auf den Baum spucken, im vollkommen übertriebenen Sinne. Er steht noch keine 500 m von unserer Wohnung entfernt.
Der Walnussbaum fiel uns aber erst gestern auf, als wir Crossboule im Park spielen waren. Eine Mutter mit ihrem Sohn war fleißig am Sammeln. Meine Tochter und ich waren neugierig und fragten nach.
So kamen wir mit viel Vergnügen an ein paar Walnüsse. Es wird uns Freude bereiten sie zu knacken und zu verzehren.

Geniale Aussichten 47






Dienstag, 23. September 2014

Kürbisgnocchi-Rosenkohl-Pfanne




Ich esse ja erst seit 2011 Rosenkohl und ich freue mich jedes Jahr auf ihn. 
Fernab der Kinderzeit, denke ich heute noch an die Rosenkohlmahlzeiten, in denen das ganze Haus gerochen, ähm gestunken hat, und auf das undefinierbare Etwas auf meinem Teller das so roch wie Rosenkohl, mit nichten aber so aussah. 
Genau so freue ich mich auch auf die Kürbiszeit. 
Meine Tochter nicht so, die mag keinen Kürbis. Egal in welcher Form. Suppe und Kuchen werden verschmäht, obwohl Beides gerne gegessen wird, wenn kein Kürbis drinnen ist.
Jetzt ist es mir aber gelungen, dass dem Kind Kürbis schmeckt, nämlich in Form von Gnocchi. 
Meinem Kind ist der Kürbis überhaupt nicht aufgefallen, wie im Gegensatz zu mir in Kindertagen der Rosenkohl. Das finde ich natürlich super!
Am Allerbesten finde ich den Rosenkohl, wenn er roh angebraten, und dann mit Gemüsebrühe bissfest geköchelt wird.


Die Zutaten:

* Kartoffeln
* Muskatkürbis
* Knoblauch
* Butter
* Weichweizengries
* Kichererbsenmehl
* Rosenkohl
* Gemüsebrühe
* Oregano
* Thymian
* Basilikum
* Rosmarin
* Majoran
* Bohnenkraut
* Salbei
* 1 Ei
* Urmeersalz
* weißer Pfeffer


Die Zubereitung:

Für die Gnocchi bzw. Nocken Pellkartoffeln herstellen und den Kürbis in wenig Salzwasser weich garen. Miteinander vermengen, Weichweizengrieß unterheben. Ein Ei an die Mischung geben, mit Urmeersalz und Pfeffer würzen und dann mit Kichererbsenmehl eine Masse herstellen die sich gut formen lässt.
Die Nocken ins siedende Wasser gleiten lassen. und alles zur Seite stellen.

Der natürlich schon geputzte Rosenkohl mit dem Knoblauch in die heiße, gebutterte Pfanne geben und rösten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und mit den Kräutern versehen. Salzen und pfeffern. Gegen Ende die Nocken dazugeben.

Geniale Aussichten 46


Mittwoch, 3. September 2014

Hexenei




Am 20 September 2010 habe ich euch das erste Mal vom Hexenei der Stinkmorchel berichtet.
Oben auf dem Bild seht ihr sie aufgeschnitten.
Das Weiße ist essbar und schmeckt nach Rettich. Ich konnte mich 2010 selber davon überzeugen, weil ich roh ein Stückchen gegessen habe. Um so mehr freue ich mich, dass ich ein Hexenei gefunden habe und das Weiße dann angebraten probieren kann.

Jetzt kommt die Zeit der Parasole, die wir heute von klein bis groß finden konnten, und paniert werden. Das sind die Lieblingspilze meiner Tochter und sie freut sich riesig drauf.

Montag, 1. September 2014

Vom Wieso zu den Würstchen

Wieso hat ein Tag nur 24 Stunden?
Da renne ich von A nach B usw. Bei Z bin ich dann auf der häuslichen Couch gelandet und benötige dringend eine, sagen wir mal 4- stündige Pause. Da sagt mir ein Blick auf die Uhr, dass das nicht drin wäre. Schließlich habe ich dieses und jenes immer noch nicht erledigt.
Aufatmen? Schwarzen Tee genießen und wieder los.
Das Mädel ist nun versorgt mit allem Schulischen was es benötigt, die Katz hat ihre Medikamente für den Monat September, der Einkauf der Lebensmittel ist getätigt. 
Man muss auch bedenken, dass wir die einzigste Rettung hier in der Gegend sind für Schnecken (mit Häuschen), Regenwürmer und Heuschrecken. Heute hatte es eine Heuschrecke auf meiner Hand schließlich vom Großstadtjungle (Dorfmitte) in die grüne Oase (Wohnsiedlung abseits der Hauptstraße) geschafft. War es auch noch Wagemutig und flog mir auf der Hauptstraße von der Hand. Die Retter (also wir) waren rasch an seiner Seite und ließen es in Sicherheit an einer schönen Hecke von der Hand. Mittlerweile sieden die Weißwürste auf dem Herd, ich mache gleich ein Nickerchen auf der Tastatur. Ach nee, Abendessen. Wieder nix.
Kind im Bett, Mama auf der Couch. Sekunden....Minuten....der Rückengymnastik, ein Blick ins TV, oder ins Buch, da fallen mir schon die Augen zu. S u p e r! Im Bett Autogenes Training, kuschelige Position finden, die Hunde überhören, hoffentlich kein Albtraum.....AUFWACHEN. 
Geil, oder?
Der ganz normale Wahnsinn in meiner Urlaubszeit, der Ferienzeit meiner Tochter, alles kurz vorm Schulbeginn.

.............

Sonntag, 31. August 2014

Guten Morgen Welt - Groove für einen frischen Start in den Tag









So muss ein genialer Tag beginnen!
Alice Russel und ein neuer schwarzer Tee von Tee Stricker aus der Europa Galerie in Saarbrücken.
Topp, da ist mir das Wetter draußen mal total egal. Es hat die Nacht geregnet und es soll so weiter gehen. Warum auch nicht? Hatten wir ja schon e w i g nicht mehr, gelle? 
Wir hatten eine tolle Wanderung für heute geplant, aber vielleicht gibt uns das Wetter nächste Woche noch die Chance dazu?
Heute morgen verwöhnt mich ein Assam mit Kakaostücken, Gerstenmalz, Zichorie, Ingwer, schwarzem Pfeffer und Kardamom. 
Im September geht es auf in die nächste Runde. Neuer Monat, immer noch schwarzer Tee und kein Kaffee.
Gestern waren wir also spontan in Saarbrücken und ließen es uns so richtig gut gehen.
Wir waren shoppen, aßen leckeren Döner am Ufer der Berliner Promenade, und wohnten dem Untergang der Piraterie bei. Letzteres fanden wir schon traurig.
Alles in allem ein gelungener Tag! Und dieser heute wird genau so, weil wir ihn dazu machen!
Liebe Leser startet gut und macht was draus, dieser Tag bietet unendlich viele Möglichkeiten!
Bei mir geht es weiter mit Russel und einem schwarzen Tee mit Mangostücken. Ebenfalls beim Stricker gekauft und für lecker befunden. Hmmmmm....






Samstag, 30. August 2014

Wirsingwickel mit Kartoffeln und leckerem Sößchen




Pünktlich zum Wetterwechsel von Herbst auf Sommer, noch haben wir August, kochte ich gestern herbstlich, schließlich hatte ich ja dafür eingekauft.
Seit Dezember 2012 wohne ich schon hier und habe nie Wirsingwickel gemacht. Dabei lieben wir sie. Also wurde es höchste Zeit! Wetter hin oder her.

Hier hatte ich die Krautrouladen schon mal gepostet, doch dieses Mal ist die Füllung anders.

Ich hatte ja immer Metzgersgarn (Rouladengarn) zu Hause.....jetzt nicht mehr, ich musste mich auf die Suche begeben. Ich wurde nicht fündig, machte aber nix, in der Wollabteilung eines Kaufhauses kaufte ich dickes Häkelgarn, das ist genau so gut. 


Die Zutaten:

* blanchierte Wirsingblätter
* Hackfleisch halb/halb
* Kartoffeln
* 1 rote Zwiebel
* 1 Knoblauchzehe

* 1 Ei
* Maggi (optional)
* Gemüsebrühe
* frische, gehackte Petersilie
* Urmeersalz
* Pfeffer
* Piment
* Mehl

Die Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und in Rapsöl anschwitzen.

Das Hackfleisch mit einem Ei versehen, die Petersilie dazu, die angeschwitzen Zwiebeln mit dem Knoblauch unterheben und die Masse mit Urmeersalz, Pfeffer und Piment abschmecken. Ein paar Spritzer Maggi dazu.

Ein wenig von der Hackmasse nehmen, in die Wirsingblätter legen, das Blatt zusammenfalten und mit der Schnur umwickeln.

Die Kartoffeln in Würfel schneiden und in Salzwasser garen.

Die Wickel in Rapsöl von beiden Seiten scharf anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und kochen lassen. Wickel drehen und bei Bedarf nochmal mit Brühe aufgießen.

Die Rouladen aus der Soße nehmen und die Soße mit Mehl binden.

Wisingwickel mit den Kartoffeln und der Soße auf dem Teller anrichten.


Montag, 25. August 2014

Gefüllter Pâtisson





Der Pâtisson ist ein wohl schmeckender Kürbis, den ich schon seit Jahren in den Geschäften und auf dem Markt gesucht habe. Endlich hab ich ihn gefunden.

Die Bischhofsmütze, so wird der Pâtisson auch genannt, hat einige Vitamine und Mineralstoffe zu bieten:
Vitamine: Vitamin C und A.....
Mineralstoffe: Kalium, Calcium, Magnesium.....


Die Zutaten:

* 1 Pâtisson
* 1 dicke Scheibe Wachholder Bauch
* 1 Stange Lauch
* gemischte Waldpilze (Rotfußröhrling, Maronenröhrling, Steinpilz, Parasol, Birkenpilz)
* Petersilie
* Butter
* 1 Knoblauchzehe
* Urmeersalz
* weißer Pfeffer
* Muskat


Die Zubereitung:

Den Pâtisson köpfen, die Kerne und das faserige Innere rausnehmen. Um mehr von der guten Füllung ins Innere zu bekommen, wird von dem Fruchtfleisch noch einiges weggenommen, bis nur noch der Rand steht.

Butter in der Pfanne zerlassen und die klein gewürfelte Knoblauchzehe darin bräunen.

Den Pâtisson salzen und pfeffern und mit der Knoblauchbutter einreiben.
Den Kürbis ca. 20 Min. bei 200° C, Umluft im Ofen vorgaren.

In der Zwischenzeit ein kleines Stück Butter in der Pfanne zerlaufen lassen und den gewürfelten Wachholder Bauch dazu geben.
Danach den klein geschnittenen Lauch.

Die Pilze und das klein geschnittene Fruchtfleisch hinzu geben und alles mit den Gewürzen abschmecken. Am Ende die frische, klein gehackte Petersilie unterheben.

In den Pâtisson füllen und für nochmal ca. 10 Min. in den Ofen schieben.

Tipp: Am Tisch erst vierteln.


Gebuttertes Waldpilzpfännchen




Gestern waren wir wieder im Wald zum Pilze sammeln. 
Zuerst wollte ich mich nur auf Steinpilzjagd begeben, aber als ich sah, dass da auf dem Waldboden nicht sonderlich viel sprießen wollte, dachte ich, sammel doch etwas mehr ein. 
Dieses Jahr sind es tatsächlich 4 Pilzarten mehr die ich sammeln kann.
Zum Einen finde ich den mir bekannten Maronenröhrling und zum Anderen kann ich jetzt 2 Arten mit Sicherheit bestimmen.
Das wäre der Birkenpilz und der Flockenstielige Hexenröhrling. Letzterer schmeckt meiner Meinung nach besser als der Vierte im Bunde der Steinpilz, den ich dieses Jahr tatsächlich viel finde.
Die Krause Glucke finde ich auch oft, sie war nur immer stark zerfressen.

Ich hatte dann ein Pilzpfännchen mit Birkenpilzen, Maronenröhrlingen, Steinpilzen, F. Hexenröhrlingen, Rotfußröhrlingen und Parasolen.


Die Zutaten:

* Waldpilze
* Butter
* 1 rote Zwiebel
* Petersilie
* Urmeersalz
* weißer Pfeffer

Die Zubereitung:

Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Petersilie klein hacken. Die Zwiebel ebenfalls in Scheiben schneiden.
In der Pfanne die Butter zerlassen, die Zwiebel glasig darin anschwitzen. 
Danach die Pilze in die Pfanne geben, würzen und am Schluss die Petersilie unterheben.

Wichtig: Ich möchte auch dieses Jahr daran erinnern, dass man nicht unvorsichtig an die Pilzsuche ran gehen darf!! Denn das ist Lebensgefährlich!!
Jährlich Pilzwanderungen besuchen, die von einem Pilzsachverständigen geleitet werden. Sich in die Materie einlesen. Sich beim Sammeln, beim Putzen und beim Kochen vergewissern was man da in der Hand hält. Sich genau die giftigen Doppelgänger anschauen. 
Nie nachlässig werden, sich nie zu sicher sein.

Ich hatte nur zum Bestimmen mehrere Pilze mitgenommen, von denen ich nicht wusste, ob es der giftige Pantherpilz ist oder der leckere Perlpilz.
Was glaubst ihr hatte ich im Korb?
Genau, den Giftpilz.