Dienstag, 10. August 2010

Nudelzeit

Rezept im Kopf. Mehl im Schrank. Eier, Kräuter, Baconwürfel im Kühlschrank. Nudelholz vorhanden, Gewürze etc. zum färben ebenfalls.


Dazu viel Zeit. Also ran an meine allerersten Nudeln.


Während des Ausrollens, vermerkte ich auf dem Einkaufszettel, dass eine Nudelmaschine das nächste ist, was ich bekomme. Sie wird mir die Nudelzeit erheblich erleichtern. Dieser Teig wird sehr fest und gibt kaum nach. Um ein wirklich gelungenes Nudelstück zu erhalten, braucht es was anderes als ein Nudelholz. Damit wird mir der Teig nicht dünn genug.


Meine ersten Nudeln sind Eiernudeln geworden, demnächt werde ich dann ein Rezept mit Hartweizengrieß ausprobieren.


Ihr braucht für den Teig: 600 g Mehl und 6 Eier. Ein Italiener würde sagen, nimm Typo 00. Ein besonders feines Mehl. Ich nahm Weizenmehl (200 g) und Dinkelmehl (400 g).


Das Mehl kommt in eine Schüssel und dann wird in der Mitte eine Mulde gegraben. Darin kommen die Eier. Diese zuerst schaumig schlagen und nach und nach immer mehr Mehl vom Rand dazunehmen. Solange kneten bis ein glänzender Teig entsteht. Das kann ein bisschen dauern.
Nach einer halben Stunde in Frischhaltefolie gebettet und im Kühlschrank aufbewahrt geht es mit dem Verarbeiten weiter.


Nun sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.


*Zuerst habe ich gefüllt.
Ich nahm die Baconwürfel, und ließ sie in der Pfanne etwas aus um damit die allerersten Nudeln zu belegen. Der Nudelkreis wurde mit Ei umrandet und zusammengeklappt und mit der Gabel verschlossen.
*Ich stach Nudelkreise aus und belegte sie mit frischen, italienischen Kräutern. Ein weiterer Nudelkreis deckt den Ersten ab. Nicht ohne vorher mit Ei eingekreist zu werden und nachher mit der Gabel verschlossen.
*Zum Färben verwendete ich Tomatenmark und Kurkuma. Ich wollte keine durch und durch gefärbten Nudel, sondern leicht marmorierte, was mir auch gelungen ist. Für Vollfarbnudeln einfach mehr kneten.
So entstanden Nudelnester und Dreiecke in gelb und rot.
*Meine Tochter half mir ja den Teig zu kneten, und ich wollte sie ausstechen lassen. So folgten die grünmarmorierten Wolken.


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