Freitag, 10. September 2010

Rotkraut nach Art des Hauses

Der Herbstanfang (nach Wetter, nicht nach Kalender) ist für mich die Zeit Rotkraut zu kochen. Ich friere es dann ein.


Hier zu meinen Zutaten:


Ihr braucht zuerst mal Zeit. Bis das Rotkraut bissfest ist, dauert es ein bisschen.


Rotkraut, Wasser, Äpfel, Zwiebel, Öl, Essig, Salz, Pfeffer, Prise Zucker, Nelke.


* Ich nehme Rotweinessig und dunklen Balsamico. Man kann auch Essigessenz und einen geschmackvollen Essig dazunehmen*


Die Zubereitung ist ganz einfach. Das Kraut muss nur immer wieder aufgefüllt und abgeschmeckt werden, während und nach der Kochzeit.
Kraut in mundgerechte Happen schneiden. Die Zwiebel in Scheiben schneiden,  und in einen großen Topf geben und mit Öl anbraten. Mit Wasser auffüllen, das Rotkraut dazu, ebenso die Essige und die Gewürze.
Jetzt wird gewartet. Auffüllen, abschmecken, auffüllen, abschmecken, bis das Kraut al dente ist. Dann kommt der Apfel hinzu und wird ein wenig mitköcheln gelassen. Abschmecken und warten bis das Kraut erkaltet ist, eintüten, und ab in den Gefrierschrank.


VORSICHT! ist geboten bei der Dosierung des Essigs. Zuviel ist zuviel. Das kann schnell passieren.


*Ich könnte mir gut vorstellen, dass Lorbeerblätter und Wacholderbeeren gut dazu passen. Oder auch die Mischung: Himbeeressig + dunklen Balsamico*

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