Dienstag, 30. November 2010

Erbseneintopf

Neulich brachte mein Mann eine Zeitschrift (Lust auf Genuss 12/2010) mit, in denen Suppen- und Eintopfrezepte standen. Ich war sofort begeistert!
Eine fantastische Auswahl. Ich bin für Neues immer offen.
Nun habe ich noch nie eine Erbsensuppe/eintopf gekocht. Jedenfalls nicht aus getrockneten Erbsen. Mir schmeckte es nie. Frische Erbsen sind für mich kein Problem. Meinem Mann zuliebe hab ich nun aus dem Heft den Erbseneintopf gekocht.
In all meiner Hektik, vergaß ich die Lorbeerblätter und den Majoran an das Gericht zu tun. Als ich probierte, dachte ich mein Albtraum wird heute Wirklichkeit. Es schmeckte mir nicht.
Nachdem ich aber mit den beiden Gewürze abschmeckte, den Eintopf ein wenig köcheln ließ, und nochmal probierte, fand ich es einfach nur noch perfekt.


Zutaten:
250 g geschälte, gelbe Erbsen, 1 Zwiebel, 200 g gepökelter Schweinebauch (es geht auch Dürrfleisch=gesalzener und geräuchterter Schweinebauch), 2 EL Rapsöl, 6 kleine festkochende Kartoffeln (eher mehr), ein Suppenbund, 2 Lorbeerblätter, 1 EL getr. Majoran (darf auch etwas mehr sein), 5-6 Wiener, Salz, Pfeffer, Petersilie


*Bekommt ihr keine Schälerbsen, dann müsst ihr die Erbsen über Nacht in kaltem Wasser(1,5l) einweichen.*


Zwiebel würfeln, Suppenbund kleinschneiden. Schweinebauch in dicke (oder mundgerechte) Scheiben schneiden. Zwiebel mit dem Schweinebauch in einem großen Topf in Öl anbraten. Die Erbsen dazu, mit Wasser auffüllen und bei mittlerer Hitze 1 Std. köcheln lassen.


Danach das Gemüse mit den Gewürzen dazugeben und noch 20 -30 Min. köcheln lassen, bis das Gemüse weichgekocht ist.


Die Lorbeerblätter und die Hälfte des Eintopfes herausnehmen. Den verbliebenen Eintopf fein pürieren. An dieser Stelle, wenn vorher nicht schon geschehen, den Schweinebauch kleinschneiden. Das Herausgehobene wieder zurück in den Topf geben und die Wiener Würstchen kommen dazu. Das Ganze nochmal 5 Min. ziehen lassen.
In tiefe Teller füllen und mit Petersilie bestreuen.

1 Kommentar:

  1. Mir läuft das Wasser im Munde zusammen. Ich bin ein absoluter Fan guter Eintöpfe. Und für mich braucht es keine Wiener!

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