Freitag, 30. Dezember 2011

News

Ich muss mich heute hier mal blicken lassen. Ich komm im Moment zu nichts. Dabei habe ich einige Rezepte ausprobiert und noch nicht gepostet. Dabei: Grünkohl mit süßer Soße, Pastinakenstampf.....


Wie war euer Weihnachten? 
Kulinarisch gesehen war mein Weihnachten dieses Jahr mal gaaaaanz anders. Ungewöhnlich....oder doch nicht?
Heilig Abend aßen wir lecker bei einem Familienteil. Das Essen war wirklich gut. 
Tagliatelle und Schupfnudeln, dazu Hühnchenschnitzel mit Champignonsoße und Schweineschnitzel mit Paprikasoße.
Der 1 Weihnachtsfeiertag bei einem anderen Familienteil wurde schweinsisch. Wild um es genau zu sagen.....und zäh.
Das Wildschwein wurde in Rotwein eingelegt und kam rosa aus dem Ofen. Aber die Beilagen waren noch nicht so weit. Und so kam eins zum anderen und das Fleisch wurde zäh. Woran es genau lag, weiß keiner so genau, vielleicht wars ne alte Sau. 
Und jetzt zum 2 Weihnachtstag. Ich koche nix, hab ich gesagt. Entweder telefonieren wir rund ob wir noch irgendwo einen Tisch ergattern können, oder wir fahren zum Mc Donald. 
Zweites wurde es und wir waren nicht alleine mit der Idee. Das goldene M war sehr gut besucht! 


Silvester verbringen wir gemütlich zu Hause, es gibt Krokodilspieße mit Orientalischer Mayonaise und selbstgemachten Pommes.
Nach 12 tische ich wie jedes Jahr eine Käseplatte auf. Am Neujahrstag gibt es morgens ein Bayrisches Frühstück und Abends Rippchen mit Sauerkraut und Püree. Leider, leider passt die Neujahrsbretzel nirgends mehr dazwischen. Aber wer sagt denn, dass man die nur an Neujahr essen kann. Das Leckerchen wird nachgeholt. Auf jeden Fall!!


Ich wünsche euch ein schönes Silvester und einen guten Start ins neue Jahr!


P.S. Ich hab mich umentschieden. Anstatt des Krokodils gibt es Känguru. Ich bin gespannt, das hatte ich noch nicht gegessen.

Samstag, 24. Dezember 2011

Frohe Festtage

Ich wünsche euch ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest!

Heute ist mir nach Lustig. ;o)


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Leckerer Reissalat, warm und kalt zu genießen


Die Zutaten:

Asiatischer Duftreis, 1 große Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, gelbe Currypaste, frische oder TK- Erbsen, Thunfisch im eigenen Saft aus der Dose, Salz, Fischsoße, selbstgemachte Mayonaise.


Die Zutaten für die Mayo:

1 ganzes Ei, Rapsöl, Salz, Chiliwürzer und Worchester shire sauce, körniger Senf 


Die Zubereitung für die Mayo:

Schnell, einfach, viel leckerer als gekauft.
Ihr braucht einen Zauberstab, ein schlankes Gefäß und die Zutaten.
Ihr gebt alles ins Gefäß und stellt den Zauberstab rein und wirft ihn an, zieht ihn hoch und mixt und schon ist die Mayo fertig.


Die Zubereitung:

Den Reis in Salzwasser kochen.
Die Zwiebel und den Knoblauch in Scheiben schneiden und in Öl anbraten. Die Currypaste hinzufügen und mit anschwitzen. Die Erbsen mit ein wenig Wasser dazugeben und diese gar werden lassen. Mit Fischsoße abschmecken.
Dieses nun zum fertigen Reis geben und unterheben. Den Thunfisch dazu, ebenso die Mayo. Nochmals abschmecken.



Dienstag, 20. Dezember 2011

Salat oder Auflauf?

Das war hier die Frage!
Ich entschied mich für den Auflauf und nächstes Mal gibt es dann den Salat. ;o)


Nach einer kleinen Pause habe ich doch einiges an Rezepten nachzuholen. Also, los geht's....


Die Zutaten:

Kassler (geräuchert und roh), Gewürzgurken, Sahne, Salz, Chiliwürzer, Kartoffelpüree (beim Auflauf) Bratkartoffeln herstellen (beim Salat), süßer Senf, Butter, Paniermehl


Die Zubereitung:

Den Kassler im Ganzen mit 2 Lorbeerblättern und zerstoßenen Wacholderbeeren gar sieden.
Kalt werden lassen und in Stücke schneiden.
Die Gewürzgurken in Scheiben schneiden.
Sahne, Senf, Gewürzgurkensud miteinander vermischen und mit Salz und Chiliwürzer abschmecken. Den Kassler dazugeben. Ziehen lassen.Fertig.


Wer jetzt einen Auflauf daraus machen möchte, gibt alles in eine Auflaufform und deckt ihn mit Kartoffelpüree ab, gibt Paniermehl drüber und danach die Butterflöckchen. Ab in den Ofen. 


* Den Kassler kann man mit wirklich einigen Zutaten gar köcheln. 
Das letzte Mal hatte ich grüne Kardamomkapseln zerstoßen, ganze Nelken und 1 Lorbeerblatt.
Es lohnt sich wirklich ihn ungegart zu kaufen, weil ein wunderbarer Duft in Luft liegt beim garen.*

Sonntag, 11. Dezember 2011

Rumfort

Ein Wort kreiert von Ralf Zacherl. Es bedeutet: Alles was rum liegt und fort muss.


So ging es mir diese Woche, als ich in Küche und Kühlschrank nach dem Rechten sah.


Es entstand ein wohlschmeckender, wärmender Steckrübeneintopf der locker für 2 Tage reichte.


Die Zutaten:
2 mittelgroße Steckrüben, 5 Möhren, festkochende Kartoffeln, 500 g Kasslernacken in Stücke (schon gegart), 2 mittelgroße Zwiebeln, Salz, Chilipulver, 4 Nelken, einiges an Rosenpaprika, Muskat


Steckrüben, Möhren und Kartoffeln in Stücke schneiden, die Zwiebeln in Scheiben.
Die Zwiebeln in Öl anbraten und den Kassler dazugeben. Mit Wasser auffüllen und Gemüse und Kartoffeln hinzu. Mit den Gewürzen abschmecken.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Hicks....

oder das war ein leckerer Bisschopsweijn.


Ihr braucht:


2 dl Cognac, 2 dl Beerenschnaps (ich hatte den Waldler), 0,5 l Orangensaft, 0,75 l Rotwein (ich hatte einen aus Baden), 1 Vanilleschote, 2 Zimtstangen, 10 Nelken (ich hatte nur 5), 2-3 EL Zucker + Zimt




Und los geht es:


Den Orangensaft zusammen mit den Gewürzen in einen Topf geben und stark erhitzen, bis es beinahe kocht. Nun kommt das Hochprozentige dazu und Zucker nach Geschmack. 
Heiß werden lassen, aber nicht kochen. Solange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. 
Die Gewürze absieben und den Rotwein zugießen.
Wieder nur erwärmen und nicht kochen lassen.
In Gläser füllen, Zimt aufstreuen und genießen.


Dazu passt leckeres Weihnachtsgebäck wie die Flutschmoppen.


Morgen probiere ich ein anderes Rezept für Bisschopsweijn aus. Ich freu mich drauf....


Quelle: www.holland.com



Montag, 5. Dezember 2011

Kassler Hawaii

So lange hat es noch gedauert bis ich wieder anständig was schmecke.....




Die Zutaten:

Kassler Nacken, geräuchert und roh, Ananas in Ringe geschnitten, junger Gouda in Scheiben, Lorbeerblätter, Gemüsebrühe

Den Kassler ca. 500 g am Stück in Gemüsebrühe mit 2 Lorbeerblättern gar köcheln lassen. 

Wenn fertig, in Scheiben schneiden mit der Ananasscheibe belegen und mit dem Gouda abschließen.

Bei 250 ° C in den Ofen geben und am Schluss den Grill dazuschalten.

Dazu passt Kartoffelstampf mit viiiiiiel Butter. 

Sonntag, 27. November 2011

News

Die Kochecke hat nicht nur ein neues Design, es wird in ihr auch bald wieder anständig gekocht.
Das fiel ja wegen Krankheit aus. Der Kindergarten macht mich noch fertig, also nicht er selbst, sondern die Krankheiten die mein Kind mitbringt. So haben wir die Hand-Mund-Fuß nicht abgekriegt und auch nicht den Scharlach, aber dafür doch einiges Unangenehmes. Eins davon reicht ja, aber zwei zur gleichen Zeit ist definitiv zuviel. So, genug Krankheitsgeplänkel, ich freue mich bald wieder in der Küche zu stehen und euch was leckers zu kredenzen. Ich fühle mich heute schon fast wieder wie ein Mensch. ;o)

Awards, Awards, Awards....

Von der lieben Kerstin von Verboten gut bekam ich gleich 3 Awards verliehen.
Ich brauch ja nicht zu erwähnen, dass ich sie annehme und mich darüber freue. ;O))
Ist doch selbstverständlich, gelle!


Pssst, Kerstin, wenn du deinen Blog verschönerst, juckt es mich in den Fingern und ich MUSS auch. ;o)) Hast du sicher schon bemerkt....


Ja, wem geb ich denn den Award.......
ich weiß es immer noch nicht und möchte mich dieses Mal davon freisprechen. Das versteht ihr sicher liebe Bloggerfangemeinde.








Donnerstag, 17. November 2011

Erkältungszeit - Fichtenspitzenhonigzeit

Im Mai hab ich mich an den Hang im Garten begeben und die Fichtenspitzen geerntet. Zuerst hab ich bei Verboten gut den Tannenspitzenhonig entdeckt und sie gefragt, ob das auch mit Fichtenspitzen machbar ist. Ist es, und ich begab mich ans Werk.


Als Brotaufstrich ist es jetzt nicht sooo unbedingt unser Ding, aber die Heilwirkung bei Husten, die nehmen wir mit.


Hustenelexir:


1 Zwiebel fein schneiden, in ein Twist-off Glas geben und mit Fichtenspitzenhonig auffüllen. Ziehen lassen und täglich mehrmals löffeln.


Oder ihr löffelt mehrmals täglich pur den Honig, oder gibt ihn in eine Tasse heißen Tee.


Er hilft bei Husten und Heiserkeit.


Gute Besserung!

Mittwoch, 16. November 2011

Zuurkoolstamp met Appel en Roomkaas

Sauerkraut-Stampf mit Äpfeln und Frischkäse


Die einzelnen Zutaten in der Kombination gesehen, klingen wohl etwas ungewöhnlich für deutsche Gaumen, aber ich kann euch versichern, dass es sehr gut schmeckt.


Das Original findet ihr bei: 
De Mooiste Recepten


Die Zutaten: 

1,5 kg mehlige Kartoffel, 500 g Sauerkraut, 200 g Baconwürfel, Salz, Pfeffer, 2 süße Äpfel, 1 Päckchen Kräuterfrischkäse à 200 g, 

Die Zubereitung:

Aus den Kartoffeln ein Püree herstellen.
Das Sauerkraut mit wenig Wasser warm machen.
Die Baconwürfel in der Pfanne anbraten.
Die Äpfel schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden und zu den Baconwürfeln geben.
Alles miteinander vermengen und mit Salz, Pfeffer würzen.
Den Kräuterfrischkäse unterheben.

Tipps:
* Dazu passen Rindermettwürste.
* Wer möchte kann noch Senf untermischen.
* Das Gericht kann gratiniert werden: 
100 g Kräuterfrischkäse mit jungem, geraspeltem Käse vermengen.
Den Stampf in eine gefettet Auflaufform geben und die Käsemischung darüber verteilen. Unter dem Grill gratinieren.
* Eine weitere Variante ist Ingwersirup dazu zu geben.

Montag, 14. November 2011

Witlofgratin met Kaas en Salami

Chicoreegratin mit Käse und Salami


Hier ist es in Niederländischer Sprache zu sehen: 

De Mooiste Recepten

Ich habe es etwas abgewandelt.


Die Zutaten:

3 Chicoree, 7 Scheiben Salami, festkochende Kartoffeln, Crème fraîche, 1 Zwiebel, frische Champignons, mittelalter Käse, mittelscharfer Senf, Milch, Paniermehl, Butter, Salz, Pfeffer.

Die Zubereitung:

Die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und in Salzwasser fast gar kochen.

Backofen vorheizen. 200° C Umluft.

Butter in die Pfanne geben und die Zwiebel glasig schwitzen. 
Die in Schweiben geschnittenen Pilze zugeben. 
Jetzt den fein geschnittenen Chicoree dazu und danach die Salami.
Die Crème fraîche unterrühren und Milch und Senf dazugeben. Danach den Käse. Die Kartoffeln hinzu. Mit ein Wenig Salz und Pfeffer abschmecken. 
Ca. 10 Min. im Backofen backen lassen, rausnehmen und Paniermehl drüber streuen. Wieder in den Ofen und den Grill einschalten.


Mittwoch, 9. November 2011

Blunz'n Gröstl mit Specksauerkraut





Das musste gestern auf den Teller!! ;o)




Die Zutaten:

1 kg festkochende Kartoffel, 1 halber Ring weiche Blutwurst, 2 Zwiebeln, Sauerkraut, Speck, Butterschmalz, Salz, Pfeffer, Majoran.

Die Zubereitung:

Die Kartoffeln in dünne Scheibe schneiden und in Butterschmalz gar braten.
Die Zwiebeln in Scheiben schneiden und ebenfalls in Butterschmalz anbraten.
Die Blutwurst von der Haut entfernen und, genau, in Butterschmalz anbraten. ;o) Die Pfanne sollte richtig heiß sein, so werden die Blutwurstscheiben außen schön kross und in der Mitte sind sie cremig.
Das Sauerkraut erwärmen.
Den Speck in kleine Würfel schneiden und auslassen und über das Sauerkraut geben und vermischen. 
Sind die Kartoffeln fertig kommen die Zwiebeln dazu und es wird mit Salz, Pfeffer und Majoran abgeschmeckt. 
Auf dem Teller anrichten und mit den Blutwurstscheiben belegen, und das Sauerkraut dazugeben.

Das Gericht wärmt einen so richtig auf. Deftig, genial für diese Jahreszeit. 


Freitag, 4. November 2011

Rindfleisch in Holunder-Schokoladen-Soße

Von der Roulade zum Schmorbraten.
Christina von New Kitch On The Blog hat das Gericht bei Arthurs Tochter entdeckt und ich bei ihr.


Fantastisch!!!!!! Ein ganz besonders leckeres Gericht.


Ich hab ein bisschen was verändert.
Mein Fleisch war vom Dickbug, wer es zarter möchte nimmt Tafelspitz.
Ich hatte keine Sojasoße mehr zu Hause und nahm Worchester Shire Sauce.
Ich brauchte das Ganze auch Schokoladiger. Ich nahm anstatt 20 g 60 g. Hmmmmm.


Da ich noch ganz viel Soße über habe, werde ich sie portionsweise einfrieren. Die darf man nicht wegschütten. Viel, viel zu schade.


Ich hatte ein Kartoffelpüree dazu gemacht.
An dieses kam: Sahne, Milch, Salz, Chilipulver,Muskat und in viel Butterschmalz angebratene Zwiebel.






Rosenkohlpfanne

38 Jahre lang aß ich keinen Rosenkohl. Ich hasste ihn regelrecht und konnte ihn schon bei der Zubereitung nicht riechen.
Jetzt bin ich 39 und bekam Lust auf Rosenkohl. Unglaublich, aber wahr. Tja, was soll ich sagen.....ich liebe ihn. ;o)


Die Zutaten:


Rosenkohl, Kartoffeln, Zwiebel, Knoblauch, Frühstücksspeck, Gemüsebrühe, Sahne, Salz, Chilipulver, Muskat


Die Zubereitung:


Den Rosenkohl vom Strunk befreien und im Ganzen kochen. Die festkochenden Kartoffeln in Würfel schneiden und in Salzwasser kochen.


Den Speck und die in Scheiben geschnitte Zwiebel und den gewürfelten Knoblauch in die Pfanne geben. Wenn beides glasig ist kommt der Speck in die Pfanne.


Mit Gemüsebrühe auffüllen und den Rosenkohl und die Kartoffel zugeben. Einen guten Schuss Sahne dazu und mit Salz, Chilipulver und Muskat abschmecken.

Verflixt....

....und zugenäht. Mir ist ein Fehler passiert.
Das Maniokgratin war keins, das war ein Yamswurzelgratin.
Als ich so die Wurzel sah, die mein Mann mitgebracht hatte, dachte ich noch: komisch, hatte der Maniok nicht eine andere Schale? Hab nicht weiter drüber nachgedacht.
Als ich jetzt einkaufen war, sah ich den Manioc und die gekaufte Wurzel. ???? Was hatte ich damals für ein Gratin gemacht?
L'igname. Ich befragte Tante Google und sie meinte das ist eine Yamswurzel. AHA!! Das das so lecker war, blieb dieses Mal der Maniok liegen und ich nahm nochmal den Yams mit.

Dienstag, 1. November 2011

Pasta mit Meeresfrüchten

500 g Pasta, 500 - 800 g Meeresfrüchtemix, 1 grüne Chilischote, 2 Knoblauchzehen, 6 Tomaten, Salz, Pfeffer, trockener Weißwein und Cognac.


Pasta in reichlich Salzwasser kochen.
Die Tomaten häuten und das Kerngehäuse entfernen.


Die Knoblauchzehen und die Chilischote anbraten. 
Die Meeresfrüchte dazu. Danach die Tomaten. 
Mit Weißwein und Cognac aufgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, reduzieren lassen.


Über die Nudeln geben. 

Straußensteak mit Pommes und Zwiebeln







Die Steaks von beiden Seiten scharf anbraten. 
Danach kommen sie aufs Gitter in den Backofen bei 160° C.
Wenn sie fertig sind werden sie mit Salz, und Café de Paris gewürzt.


Für die Pommes mehlige Kartoffeln nehmen. Bei 160° C 4 Min. in der Friteuse vorgaren. Nach einer halben Stunde bei 190° C zu Ende frittieren. Salzen. 
Kross, cremig, so sollen sie sein. Pommes gibt es bei uns nur noch so.


Die Zwiebeln schneiden, in Öl anbraten und zum Abschluss mit Salz und Chili würzen.

Freitag, 28. Oktober 2011

Mein Lieblingshendl

...habe ich bei Manne gefunden. Es ist sein Wies'n Hendl.


Ich kann nur sagen: Nachkochen!!

Frikadellen, Meatballs, Hackbällchen, Gehaktballen, Fleischpflanzerl....

...esse ich sehr gerne. Ich schreibe euch heute meine liebsten Varianten auf.


Grundsubstanz: Hackfleisch, Paniermehl, Salz, Pfeffer, Zwiebel


Variante 1: Maggi aus der Flasche. Mal gebe ich die Zwiebel roh dazu, und mal in Butter angeschwitzt. 


Variante 2: Knoblauch, Sambal oelek, Möhre fein geschnitten und weich gekocht oder ungekocht dazu 


*Wer mag kann bei Variante 1 noch Petersilie zugeben.
*Statt Paniermehl kann auch ein eingeweichtes, ausgedrücktes Brötchen genommen werden. 

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Von Irène hab....

ich einen Award bekommen. Darüber freue ich mich sehr!
Vielen Dank liebe Irène!!!





Los geht es mit den 7 Dingen die ich über mich erzählen muss:


1. es gibt nicht viel was mir nicht schmeckt.
2. dieses Jahr habe ich jetzt schon kalt. Die letzten Jahren machten mir die Minustemperaturen gar nix aus. Sauerei!!
3. ich hab mich in einem Qigongkurs angemeldet. Es ist einfach klasse!
4. ich und die Kochecke sind jetzt bei Facebook.
5. ich mag keinen Regen und kalte Temperaturen.
6. ich brauche mal eine neue Teesorte.
7. viele Bücher stehen auf meiner Warteliste


Nun kommen wir zur Verleihung (höchstens 15 Personen):
Wer bekommt ihn? 


*Das Sternenkind von Sekundentakt
*Die Köche vom Kleinen Kochstudio
*Jemand bloggt von One million dots


Und bedanken beim Verleiher mit Link nicht vergessen. ;o)

Freitag, 21. Oktober 2011

Maniokgratin war ein Yamswurzelgratin

Ich bin ja so ein Schussel...manchmal jedenfalls...im Moment besonders... es könnte jetzt mal wieder weniger werden.
Auf jeden Fall ist der Maniok geschält und gewaschen richtig glitschig. So schleimig.
Mich juckt es an Kinn und Stirn. Gedankenverloren kratze ich mich mit den Händen. Sch..ß.. Es brennt und juckt teuflisch. Nach mehrmaligem waschen mit Wasser und geröteten Hautpartien ist der Spuk vorbei und ich kann mit dem Maniok fortfahren.


Die Zutaten:

Maniok, Zwiebel, Emmentalerkäse (3 Jahre gereift), Sahne, Milch, Salz, Pfeffer, Muskat

Die Zubereitung:

Den Maniok schälen, abwaschen und in haudünne Scheiben raspeln.
In der Auflaufform verteilen.
Sahne mit Milch und den Gewürzen mischen.
Den Emmentaler darüber verteilen, danach die Zwiebeln. Mit der Sahne/Milch/Mischung begießen.
Ab in den Ofen. 200° C, Umluft. Zeit? Solange es braucht. ;o)


Beilagen: Baquette, Olivenstange, Ciabatta

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Ratzebutz

... weg. Kein Foto gibt es vom Chili con carne, aber natürlich das Rezept.


Die Zutaten:

Kidneybohnen (2 Dosen à 400 g), 500 g gemischtes Hackfleisch, 400 g stückige Tomaten, 1 rote Paprika, 2 Zweibeln, 1 halbe grüne Chilischote ohne Kerne, 1 Knollenknoblauch, Fleischbrühe, Salz Pfeffer, Cumin

Die Zubereitung: 

Paprika in Stücke schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch in Scheiben schneiden und in der Pfanne anschwitzen. 

Danach das Hackfleisch zugeben und braten lassen. 
Die Paprika dazugeben. 
Die Bohnen und Tomaten hinzugeben und mit Fleischbrühe auffüllen. 
Mit den Gewürzen abschmecken.

30 - 60 Min. köcheln lassen.

Dazu reiche ich Reis.

Montag, 17. Oktober 2011

Der Waldler - Das Original

...aus der Privatbrauerei Unterthurner.


Dieser Himbeergeist hat es mir angetan.
Das fruchtige Aroma ist sehr, sehr intensiv und nachhaltig im Mund zu schmecken.
Soft ist er, er brennt nicht die Kehle runter.




Freitag, 14. Oktober 2011

Kaiserschmarrn a la Lafer

Der Meister der Desserts hat uns gestern noch zu später Stunde in die Küche gelockt. 
Also, nicht Herr Lafer selbst, aber sein Kaiserschmarrn.


Da standen wir am Herd, doch schon gut angetrunken und backten das Leckerchen. Das sitzt nicht nur schnell auf den Hüften, sondern das macht vorher nochmal so richtig glücklich. 


Die Zutaten: 

200 ml Milch, 120 g Mehl,  1 Prise Salz, 1 EL saure Sahne,  Eiweiss, 80 g Zucker, 4 Eigelb, 2 Eier, 50 g Butterschmalz, 15 g Rosinen, 50 g Butterflocken.


Die Zubereitung:

Backofen auf 220 C vorheizen. 
Milch, Mehl, Salz mit dem Schneebesen glatt rühren. Anschliend saure Sahne unterrühren.
Eiweisse mit 50 g Zucker zu Schnee schlagen. Zusammen mit den Eigelben und den Eiern unter den Teig mischen. 
Schmalz in der Pfanne aufschäumen lassen.
Teig hineingiessen, mit Rosinen bestreuen und zugedeckt im Ofen ca. 15 Min. backen. 
Den Schmarrn in Stücke zerteilen und mit Zucker und Butterflocken bestreuen.
Alles gut miteinander vermischen und karamellisieren lassen. 

Saumagen mit Sauerkraut

Heute poste ich euch ein altes Familienrezept. 
Wenn mein Vater gesagt hat, ich mache Saumagen, dann sind die Besucher gerne eingeströmt. Bei einem guten Bier dazu wurde es immer ein geselliger Abend.

Wir machen die Füllung nicht fest, also, es kommt kein Brät rein.
Darauf verzichten wir gerne, weil es unseren Saumagen so besonders macht. 

Die Zutaten:

Einen frischen Saumagen. 

*Wenn ihr Glück habt, dann hat der Metzger ihn vorrätig, wenn nicht kann er ihn bestellen. So ein Saumagen wird heute nicht mehr allzu oft verlangt*

Gepökelter Schweinebauch, Lorbeerblatt, Salz, Nelke, Zwiebel, Majoran, Bohnenkraut, Pfeffer, Kartoffeln, Sauerkraut, Speck. 



Die Zubereitung:

Den Magen im kalten Wasser ein paar Std. wässern.

Den Schweinebauch im Ganzen mit Lorbeerblatt, Zwiebel, Salz, Nelke kochen.
Wenn er gar ist, kleinschneiden.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Mit dem klein geschnittenen Schweinebauch vermengen, und mit Zwiebel, Salz, Pfeffer, Majoran und Bohnenkraut 2:1 dazugeben. Reichlich würzen bitte, das darf ruhig bis knapp vor Überwürzung sein.
Durcheinander machen und in den Magen füllen. Magen verschliessen und in einen Topf mit Wasser geben.
Ca. 2 - 2,5 Std. sieden lassen. 

Butterschmalz in die Pfanne geben und den Magen von allen Seiten braun anbraten und immer wieder mit dem Schalz übergiessen. 

Speck in Würfel schneiden und auslassen. Über das gekochte Sauerkraut geben.

Eine Zwiebel mehlieren und in wenig Öl mit ein bisschen Salz rösten. 
Als Topping zum Sauerkraut reichen. 

*Wer möchte kann noch Steckrübe zu den Kartoffeln in den Magen geben. 
Auch kann Gemüse zum Sauerkraut gereicht werden. 
Ich hatte Möhren und Pastinaken in klarer Brühe mit einem Lorbeerblatt und Worchestershire sauce gekocht.* 

Leider müsst ihr noch ein Weilchen ohne Fotos auskommen. Gestern war mir nach allem, nur nicht nach Fotos machen. 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Applecrunchies

Ihr wollt euch den Herbstabend versüßen? Dann probiert diese leckere, gesunde, süße Knabberei.






Ihr braucht:

Einen Apfel oder mehr, einen Backofen und Zeit.


Ihr macht es so:

Backofen auf 90° - 100° C vorheizen.
Den Apfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Den Apfel in hauchdünne Scheiben hobeln.
Die Apfelscheiben auf Backpapier legen und ca. 90 Min. backen. Bei mir hat es etwas länger gedauert.
Ist der Apfel knusprig, dann ist er fertig zum Verzehren. Am Besten am gleichen Tag/Abend.



Sonntag, 9. Oktober 2011

Wurzelgemüseeintopf mit Rindermettwurst und Spätzle





Ein köstlicher Eintopf.
Lecker mit Wurst, ohne Wurst, mit Spätzle oder Maultaschen, oder Rinderbraten.....


Die Zutaten:

Pastinaken, Möhren, Schwarzwurzeln, Steckrübe, Kartoffel, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie.
Fleischbrühe, Salz, Selleriesalz, Pfeffer, Muskat, Lorbeerblatt, ein wenig Sojasoße.
Rohe Rindermettwürste, einmal geschnitten, einmal ganz.
Spätzle, heute selbstgemacht.

 Die Zubereitung:

Pastinaken, Möhren, Steckrübe, Zwiebel, Knoblauch und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Petersilie fein hacken.

Handschuhe anziehen, denn jetzt sind die Schwarzwurzeln dran.
Schälen, in Scheiben schneiden und in kaltem Essigwasser kurz einlegen.
2 mal in Essigwasser waschen.

Die Zwiebel anbraten, danach den Knoblauch.
Möhren und Schwarzwurzeln dazugeben. Mit ein wenig Wasser auffüllen. Dann die anderen Gemüse zugeben, ebenso die Kartoffeln. Mit Fleischbrühe auffüllen.
Mit Salz, Selleriesalz, Pfeffer, Muskat, Lorbeerblatt abschmecken.
Die ganzen und in Scheiben geschnittenen Rindermettwürste dazu, ebenso die Petersilie.
Nochmals abschmecken und ein wenig Sojasoße (für Gemüse) zugeben.



Die Spätzle oder Maultaschen noch mit Allgäuer Butter verfeinern, das gibt noch mal einen tollen Geschmack zum Eintopf.

Kräutersalze mit Blüten



Vorhin habe ich mich dran gemacht, meine Kräuter zu ernten und zum Trocknen aufzuhängen, dabei kam mir die Idee doch mal Kräutersalze zu machen, zumal die Blüten an Oregano und Basilikum noch so schön waren.

Gedacht, gemacht!




Die Zutaten:

*Oreganoblätter und Oreganoblüten, Salz.
*Basilikumblätter geschnitten und Basilikumblüten, Salz.

Die Zubereitung:

Die Blätter und die Blüten im Mörser mit dem Salz verreiben. In Twist-off-Gläser abfüllen und ein paar Tage stehen lassen. Immer wieder mal durchschütteln.
Das Salz auf Backpapier ausbreiten und trocknen lassen. Wieder abfüllen.


Samstag, 8. Oktober 2011

Linsensuppe, klassisch, mit Spätzle



Meine erste klassische Linsensuppe. Lecker!
Als Kind bin ich davor weggelaufen, und irgendwie schmeckt meine auch ganz anders, als die meiner Mutter. Ich glaube sie hatte Tellerlinsen, und um die mache ich noch immer einen Bogen.




Die Zutaten:

Pardina Linsen, Suppengrün, festkochende Kartoffeln der Sorte Belana, 1 Zwiebel, Baconwürfel, Fleischbrühe, Salz, Peffer, Spätzle (diesmal aus der Tüte), Sesamöl.

Die Zubereitung:

Suppengrün und Zwiebel kleinschneiden und in Sesamöl anschwitzen.
Danach die Baconwürfel dazugeben.
Wenn sich am Boden Röstaromen gebildet haben mit Fleischbrühe auffüllen.
Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Linsen in den Topf geben, nach ca. 10 Min. die Kartoffeln.
Die Pardinalinsen brauchen zum weichwerden ca. 30 Min.
Salzen, pfeffern.

Spätzle selber herstellen oder aus der Packung nehmen und in Salzwasser kochen.
Diese kommen als Topping obenauf.


Dazu reiche ich Buttertoast und Geflügelwiener im zarten Saitling.


Linsen und Spätzle sind eine fantastische Kombination.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Frittierter Maniok, gefüllte scharfe Paprikaschoten und gefüllte Tomaten

In Frankreich gibt es einen wunderbaren Laden. Eine frische, gut gefüllte Fischtheke und eine riesenauswahl an Obst und Gemüse erfreut mein Herz und meinen Magen.
Ich bin der französischen Sprache leider nicht mächtig. Ich kann nur ein paar Worte. Das sollte mir zum Verhängnis werden....


Ich kaufte zum ersten Mal Maniok ein und bin über ein paar grüne, mittelgroße, längliche Paprikaschoten gestolpert. Die nehm ich mit, dachte ich mir. Gesagt, getan, werden schon nicht verboten scharf sein. Dann kam ich an Minipaprikas vorbei und las auf dem Schild: Attention. Die lass ich liegen, das Wort versteh sogar ich.


Gestern war es dann soweit.
Der Maniok wurde für Pommes in Scheiben geschnitten und in Salzwasser gar gekocht. Danach ließ ich sie abkühlen und sie kamen in die Fritteuse.
Kross, lecker, kartoffelähnlicher Geschmack. Gibt es immer wieder.


Nun füllte ich noch ein paar Tomaten mit Hackfleisch.
Dieses würzte ich so: Zwiebel, Salz, Worchestershire sauce.


Ganz beherzt biss ich in ein großes Stück der Schoten. Tränen schossen mir in die Augen, ich jappste nach Luft und ging dazu über sie zu waschen.
Dabei ging ein Spritzer Wasser in mein Auge. Jetzt war der Ofen aus, ich schrie nach meinem Mann. Der wusch mir das Auge aus, ich konnte ja nicht selber, meine Hände waren so feurig.


Jetzt war mir alles egal, und ich füllte diese Biester mit der gleichen Mischung wie die Tomaten.


Auf die Tomaten und die Schoten kam dann noch 3 Jahre gereifter Emmentaler.


Zuerst gab ich die Tomaten in den Ofen (200° C, Umluft) und nach ein paar Minuten die Schoten.


Mein Mund brannte eh noch, also kann sie auch essen.
Überrascht war ich, weil sie gar nicht mehr höllisch scharf waren, sondern nur noch pikant.
Diese gebändigten Biester gibt es auch wieder mal. ;o))