Donnerstag, 10. Februar 2011

Kulinarischer Urlaub

Seit Sonntag, später Nachmittag, sind wir wieder zu Hause. Verschlagen hat es uns für einen Wochenendurlaub nach Maastricht/Niederlande. Ich liebe diese Stadt, sie ist wunderschön und mein absolutes Shoppingparadies. ;o) Die Verkaufsoffenen Sonntage sind daher bei mir sehr beliebt. Und nicht nur bei mir, die Innenstadt ist da sehr voll. Gerade auch dieses Mal, weil Maastrichter Karneval war.


Wir wohnten in einem sehr gemütlichen B&B (Bedandbreakfast) im Herzen Maastrichts. Ca. eine halbe Std. läuft man durch den Park und kommt mitten im Centrum an. Gewohnt haben wir bei Frau Piekel. Sie ist sehr freundlich und es macht Spaß in ihrem B&B Urlaub zu machen.
Für die kleinen Wünsche zwischendurch ist auch gesorgt, denn in der Nähe gibt es einen Supermarkt.


Wir wollten auch ein Wenig die Gegend erkunden und so sind wir am Ankunftstag weiter gefahren nach Eindhoven. Dort gastierten wir im El patio Andaluz Fotos konnte ich dort leider keine machen, meine Kamera streikte, es war ihr zu dunkel. Das sollte sich auf der Reise wiederholen..... Aber wenn ihr dem Link folgt, könnt ihr sehen wie schön wir gesessen haben und bei spanischer Musik wurde es richtig gemütlich. Das Essen war fantastisch.
Ich entschied mich für ein Menue. Der Auftackt war eine vissoep (Fischsuppe), sie war auf Gemüsesuppenbasis mit großen Fischstücken. Da ich vom Fisch nicht genug bekam war das Hoofdgerecht (Hauptgericht) auch mit Fisch.
Vis van de daag, verrassing van de kok. Also der Fisch des Tages mit einer Überraschung vom Koch. Es gab Kartoffeln mit Soße dazu und eine tolle Gemüsemischung. Der Fisch war auch mit Gemüsesoße überzogen.
Als Nagerecht (Nachspeise) gab es eine Crema Catalana. Diese wird nicht zu einem geliebten Dessert werden.


Am nächsten Tag sind wir nach Belgien gefahren. Nach Liège. Da hielten wir uns nicht lange auf, die Stadt gibt (für mich) nicht viel schönes her, außer den Geschäften. Neugierig war ich auf die Fritten.
Bei Chez Victor, einer Friterie, war es dann soweit.





Das sind die innen cremigen Leckerchen die 2 mal in Ochsenfett frittiert werden.
Ich habe die Soße Andaluz gewählt. Diese riesen Portion mit viel Soße kostete nur 2,50€.

Wieder zurück in Maastricht kam irgendwann abends das nächste größere Hüngerchen und wir suchten uns ein Restaurant. Es war eine urige Kneipe mit Gelegenheit zu einem fantastischen Essen.
Wir waren im C'est la vie. Wie kann es anders sein, ich liebe Fischsuppe und kann im Moment nicht genug davon bekommen, ich bestellte mir die leckerste Fischsuppe weit und breit. So wurde sie auch angepriesen. Sie war auf Tomatenbasis mit vielen leckeren Meeresfrüchten.
Mein Mann nahm eine Zwiebelsuppe. Zum ersten Mal probierte ich eine mit Anis. Das war mal was ganz anderes.





Bei meiner Fischsuppe war noch Kräuterbutter mit bei.

Ja und dann hatte ich es wieder......das Problem mit Licht und Kamera.

Mir schmeckte die Maastrichter Kaninchenkeule, mit Fritten, Salat und einem zimtigen Bratapfel mit süß-saurer Soße. Ein Gedicht!
Mein Mann hatte sich das Eisbein auserkoren, ebenso mit Pommes, Salat und einer Senfsoße.

Am letzten Urlaubstag konnten wir eine Getreidemühle mit angerenzender Bäckerei bewundern. Die Niederländer haben was los im Backen!! Egal ob Brot, Brötchen oder Kuchen und Teilchen.










Die Bisschopsmoole ist eine der ältesten Mühlen in der Niederlande.

Bleiben wir noch ein bisschen in Maastricht und schauen uns ein paar Fotos an.






































Der Karneval:






Kommentare:

  1. Mich bitte das nächste Mal mitnehmen!

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Chris

    miete das nächste Mal ein Kleinbus.....ich komm auch mit.
    Ich hab auch was für dich.
    Auf meinem Blog wartet ein Award auf dich.
    LG
    Martina

    AntwortenLöschen
  3. Ich notiere: beim nächsten Maastricht-Besuch Kleinbus ordern.
    O.k. ;o)

    AntwortenLöschen
  4. manja, es war auch unglaublich lecker!

    AntwortenLöschen