Freitag, 3. Juni 2011

Hollerkiechelscher - Hollunderküchlein













Seit letztem Jahr weiß ich, dass in unserem Wald Hollunder wächst, sehr viel sogar, auch an gut erreichbaren Stellen, nämlich am Wegesrand.


Ich erntete zwecks Sirup schon viele Dolden ab, und freute mich schon tierisch auf die Erntezeit der Früchte.


Eines Tages fuhr ich am Wald vorbei und entdeckte ein Schild: Kein Durchgang
Während wir rätzelten was das so passiert im Wald, dachte ich darüber nach, dass die Erntezeit gekommen ist, und ich bald in den Wald muss.


Schon am "Eingang" zum Wald sah ich das Grauen. Alles, aber auch alles war niedergemacht worden. O.k. der Weg war schon sehr zugewuchert, aber soweit hätte man es nicht treiben müssen. ;o(


Heute bin ich wieder in den Wald um mir anzusehen was ich mir schon dachte. Die Sträucher/Bäume stehen am Abhang und ich komm nicht dran. Aber, ich freue mich extrem, es sind noch welche für mich erreichbar. ;o))
Ich musste sofort ein paar ernten um daraus die leckeren Hollerkiechelscher zu machen und das geht so:


Milch (oder Milch-Wasser-Mix, vielleicht auch ein Schlückchen Bier für Bierteig), Mehl und 1 Ei zu einer nicht mehr allzu flüssigen Masse bereiten. Die Dolden müssen sich gut durch den Teig ziehen lassen.
Dann in Öl ausbacken.


Ihr könnt auch den Teig schön mit Zucker, Honig, Ahornsiup oder Nordzucker flüssig süßen.


Ich habe das heute nicht gemacht, sondern habe sie fertig in Ahornsirup gedipt.


Sehr gut dazu passt Vanilleeis (am besten selbstgemacht)














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