Freitag, 28. Oktober 2011

Mein Lieblingshendl

...habe ich bei Manne gefunden. Es ist sein Wies'n Hendl.


Ich kann nur sagen: Nachkochen!!

Frikadellen, Meatballs, Hackbällchen, Gehaktballen, Fleischpflanzerl....

...esse ich sehr gerne. Ich schreibe euch heute meine liebsten Varianten auf.


Grundsubstanz: Hackfleisch, Paniermehl, Salz, Pfeffer, Zwiebel


Variante 1: Maggi aus der Flasche. Mal gebe ich die Zwiebel roh dazu, und mal in Butter angeschwitzt. 


Variante 2: Knoblauch, Sambal oelek, Möhre fein geschnitten und weich gekocht oder ungekocht dazu 


*Wer mag kann bei Variante 1 noch Petersilie zugeben.
*Statt Paniermehl kann auch ein eingeweichtes, ausgedrücktes Brötchen genommen werden. 

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Von Irène hab....

ich einen Award bekommen. Darüber freue ich mich sehr!
Vielen Dank liebe Irène!!!





Los geht es mit den 7 Dingen die ich über mich erzählen muss:


1. es gibt nicht viel was mir nicht schmeckt.
2. dieses Jahr habe ich jetzt schon kalt. Die letzten Jahren machten mir die Minustemperaturen gar nix aus. Sauerei!!
3. ich hab mich in einem Qigongkurs angemeldet. Es ist einfach klasse!
4. ich und die Kochecke sind jetzt bei Facebook.
5. ich mag keinen Regen und kalte Temperaturen.
6. ich brauche mal eine neue Teesorte.
7. viele Bücher stehen auf meiner Warteliste


Nun kommen wir zur Verleihung (höchstens 15 Personen):
Wer bekommt ihn? 


*Das Sternenkind von Sekundentakt
*Die Köche vom Kleinen Kochstudio
*Jemand bloggt von One million dots


Und bedanken beim Verleiher mit Link nicht vergessen. ;o)

Freitag, 21. Oktober 2011

Maniokgratin war ein Yamswurzelgratin

Ich bin ja so ein Schussel...manchmal jedenfalls...im Moment besonders... es könnte jetzt mal wieder weniger werden.
Auf jeden Fall ist der Maniok geschält und gewaschen richtig glitschig. So schleimig.
Mich juckt es an Kinn und Stirn. Gedankenverloren kratze ich mich mit den Händen. Sch..ß.. Es brennt und juckt teuflisch. Nach mehrmaligem waschen mit Wasser und geröteten Hautpartien ist der Spuk vorbei und ich kann mit dem Maniok fortfahren.


Die Zutaten:

Maniok, Zwiebel, Emmentalerkäse (3 Jahre gereift), Sahne, Milch, Salz, Pfeffer, Muskat

Die Zubereitung:

Den Maniok schälen, abwaschen und in haudünne Scheiben raspeln.
In der Auflaufform verteilen.
Sahne mit Milch und den Gewürzen mischen.
Den Emmentaler darüber verteilen, danach die Zwiebeln. Mit der Sahne/Milch/Mischung begießen.
Ab in den Ofen. 200° C, Umluft. Zeit? Solange es braucht. ;o)


Beilagen: Baquette, Olivenstange, Ciabatta

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Ratzebutz

... weg. Kein Foto gibt es vom Chili con carne, aber natürlich das Rezept.


Die Zutaten:

Kidneybohnen (2 Dosen à 400 g), 500 g gemischtes Hackfleisch, 400 g stückige Tomaten, 1 rote Paprika, 2 Zweibeln, 1 halbe grüne Chilischote ohne Kerne, 1 Knollenknoblauch, Fleischbrühe, Salz Pfeffer, Cumin

Die Zubereitung: 

Paprika in Stücke schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch in Scheiben schneiden und in der Pfanne anschwitzen. 

Danach das Hackfleisch zugeben und braten lassen. 
Die Paprika dazugeben. 
Die Bohnen und Tomaten hinzugeben und mit Fleischbrühe auffüllen. 
Mit den Gewürzen abschmecken.

30 - 60 Min. köcheln lassen.

Dazu reiche ich Reis.

Montag, 17. Oktober 2011

Der Waldler - Das Original

...aus der Privatbrauerei Unterthurner.


Dieser Himbeergeist hat es mir angetan.
Das fruchtige Aroma ist sehr, sehr intensiv und nachhaltig im Mund zu schmecken.
Soft ist er, er brennt nicht die Kehle runter.




Freitag, 14. Oktober 2011

Kaiserschmarrn a la Lafer

Der Meister der Desserts hat uns gestern noch zu später Stunde in die Küche gelockt. 
Also, nicht Herr Lafer selbst, aber sein Kaiserschmarrn.


Da standen wir am Herd, doch schon gut angetrunken und backten das Leckerchen. Das sitzt nicht nur schnell auf den Hüften, sondern das macht vorher nochmal so richtig glücklich. 


Die Zutaten: 

200 ml Milch, 120 g Mehl,  1 Prise Salz, 1 EL saure Sahne,  Eiweiss, 80 g Zucker, 4 Eigelb, 2 Eier, 50 g Butterschmalz, 15 g Rosinen, 50 g Butterflocken.


Die Zubereitung:

Backofen auf 220 C vorheizen. 
Milch, Mehl, Salz mit dem Schneebesen glatt rühren. Anschliend saure Sahne unterrühren.
Eiweisse mit 50 g Zucker zu Schnee schlagen. Zusammen mit den Eigelben und den Eiern unter den Teig mischen. 
Schmalz in der Pfanne aufschäumen lassen.
Teig hineingiessen, mit Rosinen bestreuen und zugedeckt im Ofen ca. 15 Min. backen. 
Den Schmarrn in Stücke zerteilen und mit Zucker und Butterflocken bestreuen.
Alles gut miteinander vermischen und karamellisieren lassen. 

Saumagen mit Sauerkraut

Heute poste ich euch ein altes Familienrezept. 
Wenn mein Vater gesagt hat, ich mache Saumagen, dann sind die Besucher gerne eingeströmt. Bei einem guten Bier dazu wurde es immer ein geselliger Abend.

Wir machen die Füllung nicht fest, also, es kommt kein Brät rein.
Darauf verzichten wir gerne, weil es unseren Saumagen so besonders macht. 

Die Zutaten:

Einen frischen Saumagen. 

*Wenn ihr Glück habt, dann hat der Metzger ihn vorrätig, wenn nicht kann er ihn bestellen. So ein Saumagen wird heute nicht mehr allzu oft verlangt*

Gepökelter Schweinebauch, Lorbeerblatt, Salz, Nelke, Zwiebel, Majoran, Bohnenkraut, Pfeffer, Kartoffeln, Sauerkraut, Speck. 



Die Zubereitung:

Den Magen im kalten Wasser ein paar Std. wässern.

Den Schweinebauch im Ganzen mit Lorbeerblatt, Zwiebel, Salz, Nelke kochen.
Wenn er gar ist, kleinschneiden.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Mit dem klein geschnittenen Schweinebauch vermengen, und mit Zwiebel, Salz, Pfeffer, Majoran und Bohnenkraut 2:1 dazugeben. Reichlich würzen bitte, das darf ruhig bis knapp vor Überwürzung sein.
Durcheinander machen und in den Magen füllen. Magen verschliessen und in einen Topf mit Wasser geben.
Ca. 2 - 2,5 Std. sieden lassen. 

Butterschmalz in die Pfanne geben und den Magen von allen Seiten braun anbraten und immer wieder mit dem Schalz übergiessen. 

Speck in Würfel schneiden und auslassen. Über das gekochte Sauerkraut geben.

Eine Zwiebel mehlieren und in wenig Öl mit ein bisschen Salz rösten. 
Als Topping zum Sauerkraut reichen. 

*Wer möchte kann noch Steckrübe zu den Kartoffeln in den Magen geben. 
Auch kann Gemüse zum Sauerkraut gereicht werden. 
Ich hatte Möhren und Pastinaken in klarer Brühe mit einem Lorbeerblatt und Worchestershire sauce gekocht.* 

Leider müsst ihr noch ein Weilchen ohne Fotos auskommen. Gestern war mir nach allem, nur nicht nach Fotos machen. 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Applecrunchies

Ihr wollt euch den Herbstabend versüßen? Dann probiert diese leckere, gesunde, süße Knabberei.






Ihr braucht:

Einen Apfel oder mehr, einen Backofen und Zeit.


Ihr macht es so:

Backofen auf 90° - 100° C vorheizen.
Den Apfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Den Apfel in hauchdünne Scheiben hobeln.
Die Apfelscheiben auf Backpapier legen und ca. 90 Min. backen. Bei mir hat es etwas länger gedauert.
Ist der Apfel knusprig, dann ist er fertig zum Verzehren. Am Besten am gleichen Tag/Abend.



Sonntag, 9. Oktober 2011

Wurzelgemüseeintopf mit Rindermettwurst und Spätzle





Ein köstlicher Eintopf.
Lecker mit Wurst, ohne Wurst, mit Spätzle oder Maultaschen, oder Rinderbraten.....


Die Zutaten:

Pastinaken, Möhren, Schwarzwurzeln, Steckrübe, Kartoffel, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie.
Fleischbrühe, Salz, Selleriesalz, Pfeffer, Muskat, Lorbeerblatt, ein wenig Sojasoße.
Rohe Rindermettwürste, einmal geschnitten, einmal ganz.
Spätzle, heute selbstgemacht.

 Die Zubereitung:

Pastinaken, Möhren, Steckrübe, Zwiebel, Knoblauch und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Petersilie fein hacken.

Handschuhe anziehen, denn jetzt sind die Schwarzwurzeln dran.
Schälen, in Scheiben schneiden und in kaltem Essigwasser kurz einlegen.
2 mal in Essigwasser waschen.

Die Zwiebel anbraten, danach den Knoblauch.
Möhren und Schwarzwurzeln dazugeben. Mit ein wenig Wasser auffüllen. Dann die anderen Gemüse zugeben, ebenso die Kartoffeln. Mit Fleischbrühe auffüllen.
Mit Salz, Selleriesalz, Pfeffer, Muskat, Lorbeerblatt abschmecken.
Die ganzen und in Scheiben geschnittenen Rindermettwürste dazu, ebenso die Petersilie.
Nochmals abschmecken und ein wenig Sojasoße (für Gemüse) zugeben.



Die Spätzle oder Maultaschen noch mit Allgäuer Butter verfeinern, das gibt noch mal einen tollen Geschmack zum Eintopf.

Kräutersalze mit Blüten



Vorhin habe ich mich dran gemacht, meine Kräuter zu ernten und zum Trocknen aufzuhängen, dabei kam mir die Idee doch mal Kräutersalze zu machen, zumal die Blüten an Oregano und Basilikum noch so schön waren.

Gedacht, gemacht!




Die Zutaten:

*Oreganoblätter und Oreganoblüten, Salz.
*Basilikumblätter geschnitten und Basilikumblüten, Salz.

Die Zubereitung:

Die Blätter und die Blüten im Mörser mit dem Salz verreiben. In Twist-off-Gläser abfüllen und ein paar Tage stehen lassen. Immer wieder mal durchschütteln.
Das Salz auf Backpapier ausbreiten und trocknen lassen. Wieder abfüllen.


Samstag, 8. Oktober 2011

Linsensuppe, klassisch, mit Spätzle



Meine erste klassische Linsensuppe. Lecker!
Als Kind bin ich davor weggelaufen, und irgendwie schmeckt meine auch ganz anders, als die meiner Mutter. Ich glaube sie hatte Tellerlinsen, und um die mache ich noch immer einen Bogen.




Die Zutaten:

Pardina Linsen, Suppengrün, festkochende Kartoffeln der Sorte Belana, 1 Zwiebel, Baconwürfel, Fleischbrühe, Salz, Peffer, Spätzle (diesmal aus der Tüte), Sesamöl.

Die Zubereitung:

Suppengrün und Zwiebel kleinschneiden und in Sesamöl anschwitzen.
Danach die Baconwürfel dazugeben.
Wenn sich am Boden Röstaromen gebildet haben mit Fleischbrühe auffüllen.
Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Linsen in den Topf geben, nach ca. 10 Min. die Kartoffeln.
Die Pardinalinsen brauchen zum weichwerden ca. 30 Min.
Salzen, pfeffern.

Spätzle selber herstellen oder aus der Packung nehmen und in Salzwasser kochen.
Diese kommen als Topping obenauf.


Dazu reiche ich Buttertoast und Geflügelwiener im zarten Saitling.


Linsen und Spätzle sind eine fantastische Kombination.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Frittierter Maniok, gefüllte scharfe Paprikaschoten und gefüllte Tomaten

In Frankreich gibt es einen wunderbaren Laden. Eine frische, gut gefüllte Fischtheke und eine riesenauswahl an Obst und Gemüse erfreut mein Herz und meinen Magen.
Ich bin der französischen Sprache leider nicht mächtig. Ich kann nur ein paar Worte. Das sollte mir zum Verhängnis werden....


Ich kaufte zum ersten Mal Maniok ein und bin über ein paar grüne, mittelgroße, längliche Paprikaschoten gestolpert. Die nehm ich mit, dachte ich mir. Gesagt, getan, werden schon nicht verboten scharf sein. Dann kam ich an Minipaprikas vorbei und las auf dem Schild: Attention. Die lass ich liegen, das Wort versteh sogar ich.


Gestern war es dann soweit.
Der Maniok wurde für Pommes in Scheiben geschnitten und in Salzwasser gar gekocht. Danach ließ ich sie abkühlen und sie kamen in die Fritteuse.
Kross, lecker, kartoffelähnlicher Geschmack. Gibt es immer wieder.


Nun füllte ich noch ein paar Tomaten mit Hackfleisch.
Dieses würzte ich so: Zwiebel, Salz, Worchestershire sauce.


Ganz beherzt biss ich in ein großes Stück der Schoten. Tränen schossen mir in die Augen, ich jappste nach Luft und ging dazu über sie zu waschen.
Dabei ging ein Spritzer Wasser in mein Auge. Jetzt war der Ofen aus, ich schrie nach meinem Mann. Der wusch mir das Auge aus, ich konnte ja nicht selber, meine Hände waren so feurig.


Jetzt war mir alles egal, und ich füllte diese Biester mit der gleichen Mischung wie die Tomaten.


Auf die Tomaten und die Schoten kam dann noch 3 Jahre gereifter Emmentaler.


Zuerst gab ich die Tomaten in den Ofen (200° C, Umluft) und nach ein paar Minuten die Schoten.


Mein Mund brannte eh noch, also kann sie auch essen.
Überrascht war ich, weil sie gar nicht mehr höllisch scharf waren, sondern nur noch pikant.
Diese gebändigten Biester gibt es auch wieder mal. ;o))

Gegrillte Bayerische Haxn von Manne

Hier gehts zum Rezept.


Wir hatten Hinterhaxn, die sind mächtig groß, aber schmecken uns einfach besser als die Vorderhaxn.
Allerdings haben die auch dann 3 Std. vor sich hingeköchelt.


Bevor sie in den Backofen kamen, habe ich sie noch mit Salz und Pfeffer eingerieben.


Dazu gab es für mich Sauerkraut und für den Rest meiner Familie noch zusätzlich Kartoffelstampf.