Dienstag, 30. September 2014

Da steh ich unterm Baum und pflücke einen Traum

Schön wäre es, aber es waren "nur" Walnüsse. ;o))



Seit 2 Jahren könnte ich eigentlich auf den Baum spucken, im vollkommen übertriebenen Sinne. Er steht noch keine 500 m von unserer Wohnung entfernt.
Der Walnussbaum fiel uns aber erst gestern auf, als wir Crossboule im Park spielen waren. Eine Mutter mit ihrem Sohn war fleißig am Sammeln. Meine Tochter und ich waren neugierig und fragten nach.
So kamen wir mit viel Vergnügen an ein paar Walnüsse. Es wird uns Freude bereiten sie zu knacken und zu verzehren.

Geniale Aussichten 47






Dienstag, 23. September 2014

Kürbisgnocchi-Rosenkohl-Pfanne




Ich esse ja erst seit 2011 Rosenkohl und ich freue mich jedes Jahr auf ihn. 
Fernab der Kinderzeit, denke ich heute noch an die Rosenkohlmahlzeiten, in denen das ganze Haus gerochen, ähm gestunken hat, und auf das undefinierbare Etwas auf meinem Teller das so roch wie Rosenkohl, mit nichten aber so aussah. 
Genau so freue ich mich auch auf die Kürbiszeit. 
Meine Tochter nicht so, die mag keinen Kürbis. Egal in welcher Form. Suppe und Kuchen werden verschmäht, obwohl Beides gerne gegessen wird, wenn kein Kürbis drinnen ist.
Jetzt ist es mir aber gelungen, dass dem Kind Kürbis schmeckt, nämlich in Form von Gnocchi. 
Meinem Kind ist der Kürbis überhaupt nicht aufgefallen, wie im Gegensatz zu mir in Kindertagen der Rosenkohl. Das finde ich natürlich super!
Am Allerbesten finde ich den Rosenkohl, wenn er roh angebraten, und dann mit Gemüsebrühe bissfest geköchelt wird.


Die Zutaten:

* Kartoffeln
* Muskatkürbis
* Knoblauch
* Butter
* Weichweizengries
* Kichererbsenmehl
* Rosenkohl
* Gemüsebrühe
* Oregano
* Thymian
* Basilikum
* Rosmarin
* Majoran
* Bohnenkraut
* Salbei
* 1 Ei
* Urmeersalz
* weißer Pfeffer


Die Zubereitung:

Für die Gnocchi bzw. Nocken Pellkartoffeln herstellen und den Kürbis in wenig Salzwasser weich garen. Miteinander vermengen, Weichweizengrieß unterheben. Ein Ei an die Mischung geben, mit Urmeersalz und Pfeffer würzen und dann mit Kichererbsenmehl eine Masse herstellen die sich gut formen lässt.
Die Nocken ins siedende Wasser gleiten lassen. und alles zur Seite stellen.

Der natürlich schon geputzte Rosenkohl mit dem Knoblauch in die heiße, gebutterte Pfanne geben und rösten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und mit den Kräutern versehen. Salzen und pfeffern. Gegen Ende die Nocken dazugeben.

Geniale Aussichten 46


Mittwoch, 3. September 2014

Hexenei




Am 20 September 2010 habe ich euch das erste Mal vom Hexenei der Stinkmorchel berichtet.
Oben auf dem Bild seht ihr sie aufgeschnitten.
Das Weiße ist essbar und schmeckt nach Rettich. Ich konnte mich 2010 selber davon überzeugen, weil ich roh ein Stückchen gegessen habe. Um so mehr freue ich mich, dass ich ein Hexenei gefunden habe und das Weiße dann angebraten probieren kann.

Jetzt kommt die Zeit der Parasole, die wir heute von klein bis groß finden konnten, und paniert werden. Das sind die Lieblingspilze meiner Tochter und sie freut sich riesig drauf.

Montag, 1. September 2014

Vom Wieso zu den Würstchen

Wieso hat ein Tag nur 24 Stunden?
Da renne ich von A nach B usw. Bei Z bin ich dann auf der häuslichen Couch gelandet und benötige dringend eine, sagen wir mal 4- stündige Pause. Da sagt mir ein Blick auf die Uhr, dass das nicht drin wäre. Schließlich habe ich dieses und jenes immer noch nicht erledigt.
Aufatmen? Schwarzen Tee genießen und wieder los.
Das Mädel ist nun versorgt mit allem Schulischen was es benötigt, die Katz hat ihre Medikamente für den Monat September, der Einkauf der Lebensmittel ist getätigt. 
Man muss auch bedenken, dass wir die einzigste Rettung hier in der Gegend sind für Schnecken (mit Häuschen), Regenwürmer und Heuschrecken. Heute hatte es eine Heuschrecke auf meiner Hand schließlich vom Großstadtjungle (Dorfmitte) in die grüne Oase (Wohnsiedlung abseits der Hauptstraße) geschafft. War es auch noch Wagemutig und flog mir auf der Hauptstraße von der Hand. Die Retter (also wir) waren rasch an seiner Seite und ließen es in Sicherheit an einer schönen Hecke von der Hand. Mittlerweile sieden die Weißwürste auf dem Herd, ich mache gleich ein Nickerchen auf der Tastatur. Ach nee, Abendessen. Wieder nix.
Kind im Bett, Mama auf der Couch. Sekunden....Minuten....der Rückengymnastik, ein Blick ins TV, oder ins Buch, da fallen mir schon die Augen zu. S u p e r! Im Bett Autogenes Training, kuschelige Position finden, die Hunde überhören, hoffentlich kein Albtraum.....AUFWACHEN. 
Geil, oder?
Der ganz normale Wahnsinn in meiner Urlaubszeit, der Ferienzeit meiner Tochter, alles kurz vorm Schulbeginn.

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